Ergotherapie
Für den Alltag üben
Oftmals ist der geregelte Tagesablauf der Patient:innen durch die psychische Erkrankung stark beeinträchtigt. Den Betroffenen fehlt es an Antrieb und Motivation, sie sind weniger belastbar und haben eine geringere Ausdauer, so dass alltägliche Dinge wie Aufstehen, Körperpflege, Kochen, Einkaufen, Berufsausübung und Freizeitgestaltung nur noch schwer oder nicht mehr zu bewältigen sind. Die Methoden der Ergotherapie unterstützen die Patient:innen dabei, zurück in eine Lebens- und Arbeitsalltag zu finden und alltägliche und lebenspraktische Dinge wieder selbstständig zu übernehmen.
Ziel der Ergotherapie ist es:
- die Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit der Patient:innen im Alltag zu fördern, zu erhalten oder wiederherzustellen.
- das Selbstvertrauen zu steigern.
- die kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit zu verbessern.
- die sozialen und emotionalen Kompetenzen, einen adäquaten Umgang mit Konflikten sowie den Ausdruck von Gefühlen zu fördern.
- lebenspraktische Tätigkeiten wie Einkaufen, Kochen und Körperpflege auszuüben.
- Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Selbstorganisation und andere arbeitsrelevante Fähigkeiten zu trainieren.
- den Zugang zum seelischen Erleben über künstlerisches und handwerkliches Arbeiten zu verbessern.